Die Kosten

Über Geld redet man nicht ...

Geld hat man (Sprichwort, nicht meine Erfindung).

Was kann man tun, wenn man es nicht hat?

 

Sie können staatliche finanzielle Hilfe in Anspruch nehmen, wenn Sie gegen eine Behörde vorgehen wollen.


Das geht einmal außergerichtlich, z. B. im Widerspruchsverfahren. Der Staat stellt Ihnen Beratungshilfe zur Verfügung. Die müssen Sie beim Amtsgericht beantragen, bevor Sie zum Anwalt gehen. Mit dem Berechtigungsschein suchen Sie dann einen Anwalt auf.

Es gibt die Möglichkeit, direkt zum Anwalt zu gehen. Dann muß dieser die Beratungshilfe beantragen.

Ich mache das allerdings nicht.

 

Auch, wenn Sie im Klageverfahren sind, gibts finanzielle Unterstützung: die Prozeßkostenhilfe.


Die nötigen Antragsformulare finden Sie hier.

Für alle anderen gilt: Bis auf wenige Ausnahmen gibt es im Sozialrecht keine Gerichtskosten. Behörden haben in der Regel (zumindest in NRW) keinen Anwalt. Nähere Informationen stehen auf der Website der Justiz in NRW.

Die eigenen Anwaltskosten regeln sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz. Außergerichtlich variieren sie je nach Tätigkeit. Gerichtlich sind es je nach Instanz im Mittel € 300,- bis € 480,-.